aus der gleichnamigen RKI - Sendereihe
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5.02.1971 | wurde das Goethe-Institut in Seoul eröffnet. Gemeinsam mit koreanischen Partnern organisiert und unterstützt das Goethe-Institut Seoul ein breites Spektrum von kulturellen Veranstaltungen. Seit 2001 realisiert das Goethe-Institut auch Kultur- und Austauschprogramme in Nordkorea. |
06.02.1946 | Korea hat sich von der japanischen Besatzung befreit und seine staatliche Souveränität zurück erworben. Das Land ist allerdings in zwei Hälften geteilt, im Süden verwalten die US-amerikanischen Streitkräfte und im Norden steht unter der Aufsicht der Sowjetunion. Bald sollte zum ersten Mal seit der Annexion durch Japan eine unabhängige südkoreanische Regierung gegründet werden. Als Vorstufe zur Gründung der südkoreanischen Regierung wird ein gemeinsames Komitee der beiden Ländern - USA und Sowjetunion - eingerichtet. Dieses Komitee hatte das Ziel Südkorea dabei zu unterstützen eine demokratische Übergangsregierung zu gründen. Am 6. Februar 1946 wird entschieden, dass in Seoul eine Hauptzentrale eingerichtet werden soll. Bei der ersten Hauptkonferenz, die am 20. März im Toksugung-Palast stattfand, stieß man allerdings auf einige Schwierigkeiten, denn die USA und die Sowjetunion hatten von vorn herein verschiedene Ansichten darüber was unter Demokratie und demokratische Parteipolitik zu verstehen war. Es wurde außerdem der Beschluss einer 5jährigen Treuhandregierung gefällt, das allerdings von den konservativen Parteien und Sozialorganisationen Südkoreas stark abgelehnt wurde. Die Sowjetunion bestand darauf dass die Parteien diesen Beschluss der Treuhandregierung ablehnen, da die Übergangsregierung nicht daran teilnehmen dürfe. Die USA hingegen vertrat die Ansicht, dass es in den Prinzipien der freien Meinungsäußerung widerspreche, Parteien die sich gegen die Treuhandregierung äußern aus der Übergangsregierung auszuschließen. Wegen diesen Meinungsunterschieden musste das Komitee am 6. Mai pausieren, aber auch die zweite Hauptkonferenz im darauffolgenden Jahr brachte kein Ergebnis. |
08.02.1973 | der Tag an dem in Korea das Mutter- und Kinderschutzgesetz verabschiedet wurde. Dieses Gesetzt hält Regelungen fest, sowie die Einrichtungen von Organisationen zur Förderung der Gesundheit von Mutter und Kind und hielt unter anderem fest ab wann der Fötus als Lebewesen bezeichnet werden kann, bis zur welcher Schwangerschaftsphase und aus welchen Gründen eine Abtreibung stattfinden darf und die Strafen im Fall von Verstößen gegen das Mutter- und Kinderschutzgesetz. |
08.02.1980 | gibt das Kultusministerium bekannt, dass in Korea nach Stand von Februar 1979 5692952 einen Fernseher besitzen. Die Verbreitung eines Fernsehers beträgt in den Familien in der Stadt 88,5% und bei den Familien auf dem Lande 76%. |
09.02.1967 | tritt das SOFA-Abkommen, sprich das Abkommen über den Status der amerikanischen Streitkräfte in Korea, offiziell in Kraft. Im Zuge der sich verstärkenden öffentlichen Meinung der koreanischen Bevölkerung Maßnahmen zu ergreifen gegen gesetzliche Vergehen der in Korea stationierten US-amerikanischen Soldaten wird das SOFA-Abkommen nach 14jährigen Verhandlungen am 9. Juli 1966 unterzeichnet. Nach der Ratifikation im Parlament erhält das Abkommen am 9. Februar 1967 offizielle Gesetzmäßigkeit. Das Abkommen besteht aus drei Teilen, einem Hauptabkommen, einem Austauschmemorandum und einem Vereinbarungs- und Verständigungsmemorandum. Inhaltlich legt das Abkommen die Kriminalrecht- und Zivilrecht betreffende Gerichtsbarkeit und Paragraphen über Dienstpflichten fest. Das Abkommen enthält allerdings nach Auffassung von Kritikern in Südkorea viele ungerechte Bestimmungen bei denen Südkorea benachteiligt ist. Wie z.B. dass das koreanische Dienst- und Arbeitsgesetz nicht angewendet werden kann und dass Korea seine Gerichtsbarkeit über Vorfälle von amerikanischen Soldaten aufgibt. Beide Länder sind dabei an der Änderung dieser Bestimmungen zu arbeiten, was allerdings bisher noch zu keinen Ergebnissen geführt hat. |
09.02.2000 |
wird in Korea zum ersten Mal der Gehirntod offiziell anerkannt. |
11.02.1896 | an dem König Kojong und der Kronprinz, nach der Ermordung der Königin Myongson sowie den immer einflussreicher werdenden pro japanischen Kräften des Landes, fliehen und Zuflucht suchen in der russischen Botschaft. Nach dem Attentat auf die Königin hatten pro japanisch Gesinnte mit Hilfe der Japaner ein neues Kabinett gebildet, mit dem Ziel radikale Reformen durchzuziehen. Kurz nach der Flucht von König Kojong wurde Kim Hung-Sik, der Anführer des (wenn man es so will) Staatsstreichs, von den Massen ermordet und andere flohen nach Japan. Mit dem Verlust seiner Mitglieder stürzte das pro japanische Kabinett zusammen und ein pro russisches Kabinett formierte sich. Ein Jahr nach der Flucht in die russische Botschaft kehrte König Kojong in den Toksugung-Palast zurück. Im August erließ er die offizielle Staatsbezeichnung Han, woraus Taehan-minguk stammt, und im Oktober wurde König Kojong zum Kaiser gekrönt. |
11. 02.1987 |
stirbt der erste koreanische Aidspatient |
16.02.1927 | nimmt die erste koreanische Rundfunkanstalt, die Choson-Rundfunkanstalt ihren Betrieb auf und sendet die ersten Rundfunkwellen auf 690 kHz mit einer Leistung von 1 Kilowatt. Das Rufzeichen war JOTK. Diese Rundfunkanstalt wurde vom japanischen Generalgouvernement gegründet, mit dem Ziel Korea effektiver regieren zu können. Die Sendungen, die von der Postbehörde zensiert wurden, liefen auf einem Einheitskanal in koreanischer und japanischer Sprache. Während des chinesisch-japanischen Krieges und des Pazifischen Krieges, die 1939 und 1941 ausbrachen, wurde die Rundfunkanstalt ausschließlich zu Propagandazwecken eingesetzt. Es gab ausschließlich Berichterstattung, alle Unterhaltungssendungen wurden eingestellt. 1933 wurde der Kanal in einen koreanischsprachigen und einem japanischsprachigen Kanal getrennt und die Leistung auf 10 Kilowatt erhöht. 1935 wurde die erste regionale Zweigstelle in Busan eröffnet. Mit der Unabhängigkeit Koreas am 15. August 1945 und dem Rückzug Japans aus Korea wird im September 1945 die Choson-Rundfunkanstalt umbenannt, in Zentrale Rundfunkanstalt Seoul. Der staatlichen Informationsbehörde unterstellt hatte die zentrale Rundfunkanstalt Seoul einen öffentlich-staatlichen Charakter. Nach mehreren Umbenennungen und Umorganisierungen wird daraus das heutige KBS. |
17.02.1988 | wird der Bau der Südpol-König-Sejo-Basis für wissenschaftliche Untersuchungen abgeschlossen. Die König Sejo-Basis ist 1386 Quadratmeter groß und liegt auf der King George Insel, der größten der Südshettland-Inseln. Die Sejo-Basis führt dort Forschungen durch, über das Klima, über die geologische Beschaffenheit, Verbreitung von Tieren und Pflanzen und Bodenschätzen des Südpols. |
21.02.1992 | an diesem Tag holt Südkorea erstmals eine Goldmedaille bei einer Winterolympiade. 1948 hat Korea in St. Moritz zum ersten Mal an einer Winterolympiade teilgenommen. Es hat also 44 Jahre gedauert bis ein südkoreanischer Wintersportler eine Goldmedaille um den Hals gehängt bekommen konnte. Zwei Tage danach beeindruckte Kim Dae-Hung erneut beim 5000 Meter Staffellauf. Als letzter Läufer überholte er durch einen gekonnten Eckenlauf seinen kanadischen Konkurrenten und läuft mit einem Vorsprung von 0,04 Sekunden und 40 cm als erster durchs Ziel und holt für die koreanische Mannschaft die zweite Goldmedaille. Mit 2 Goldmedaillen in der Disziplin Shorttreck, die in jenem Jahr bei den olympischen Winterspielen zum ersten Mal als offizielle Disziplin eingeführt wurde, kam Korea auf Rang 10 in der Gesamtwertung. |
25.02.1885 | wurde die erste Klinik nach westlichem Vorbild eröffnet. Gegründet wurde diese Einrichtung vom amerikanischen Missionar A.N. Allan. Auch der erste Arzt, der in dieser Klinik Patienten behandelte war ein Amerikaner. |
26.02.1801 | wird dem ersten koreanischen Katholiken, Yi Su-Hung, die Todesstrafe verhängt. Yi Su-Hung wurde im Jahre 1756 geboren, er war ein kluger Gelehrter, der obwohl er das Examen für hohe Staatsbeamte bestanden hatte, den Weg der Wissenschaft gewählt. Tief versunken in den katholischen Glauben erhielt er 1780 die Taufe eines Priesters der Jesus-Kirche. Im heutigen Yongdong hielt er in einem Privathaus Predigten mit der Kompetenz des priesterlichen Stellvertreters. Im Zuge der Verfolgung von katholischen Gläubigen und Missionaren im Jahre 1791 wurde Yi Su-Hung der Veröffentlichung von Büchern mit westlichem Gedankengut verdächtigt und eingesperrt. 1801 wurde seine Straftat gerichtlich untersucht und im Februar des selben Jahres wurde an Yi Su-Hung die Todesstrafe vollzogen. |
26.02.1995 | schafft es der 9jährige koreanische Kim Joung-Shik als jüngster Bergsteiger den Kilimandscharo zu besteigen. |