Das 5. internationale RKI - Hörertreffen in Mainz
- eine Nachlese -
Audio - Bericht von Hans-Werner Lange über das 5. internationalen RKI - Hörertreffen
War das 4. RKI - Hörertreffen letztes Jahr schon ein Treffen der Superlative, fand in diesem Jahr nochmals eine Steigerung gegenüber dem 1999er Treffen statt.
Insgesamt 54 Koreafreunde, darunter auch viele RKI - Emailhörerclub - Mitglieder, fanden bei bedecktem Himmel, der gegen Mittag dann aufriss und die Sonne zum Vorschein kam, aus allen Himmelsrichtungen den Weg ins Reduitgebäude nach Mainz.
Friedrich Swartosch aus Erfurt war mit seinen stolzen 88 Jahren der älteste Teilnehmer. Den weitesten Anfahrtsweg (10 Stunden Bahnfahrt) nahm Hörerfreund Manfred Edelmann aus Göttlesbrunn - nur rund 40 km von der österreichisch - ungarischen Grenze entfernt, auf sich. Ein weiterer Rekord wurde von Familie Przybilla aus Limbach - Oberfrona aufgestellt, die mit der Eisenbahn aus dem Osten der Republik 5 mal umsteigen mussten, um nach Mainz zu gelangen.
Neben vielen Teilnehmern aus Deutschland, Manfred Edelmann aus Österreich
war auch RKI - Stammhörer Günter Trodler aus Luxemburg angereist.
Thomas Schneider hatte zu diesem Treffen in Mainz seinen Laptop mitgebracht, auf dem er seine komplette Homepage zuvor kopiert hatte. Zahlreiche anwesende Teilnehmer, die seine Homepage nur vom "Hörensagen" aus den Briefkastensendungen von RKI kannten, hatten so die Gelegenheit, auch ohne Internet-Anschluss einmal mit eigenen Augen zu sehen, wovon oft die Rede ist. Neben der Kopie seiner Homepage auf dem Laptop hatte sich Thomas Schneider, ebenso wie ich die Mühe gemacht, die eigene Homepage einmal auszudrucken und mit nach Mainz zu nehmen.
Nach dieser Einleitung möchte ich nun kurz über den Programmablauf vom Samstag berichten:
Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Organisator - Ludwig Strauss-Kim, durften sich die Teilnehmer kurz namentlich vorstellen. Viele Hörer kannten sich nur namentlich, da viele Anwesende in der RKI - Briefkastensendung genannt werden. Einige Teilnehmer erhoben sich kurzerhand und begrüßten einander mit Handschlag. So sahen sich Volker Willschrey und Friedrich Andorf bei diesem Treffen nach 25 Jahren wieder. Ihre erste Begegnung hatten sie im Jahre 1975 bei einer Reise zum Polnischen Rundfunk. Nach der offiziellen Begrüßung konnten sich dann die Teilnehmer für einige Minuten unterhalten. Ludwig Strauss verlas nun das von RKI verfasste FAX den anwesenden Teilnehmer und es wurde applaudiert.
Es folgte nun der Teil "Weihnachten im Mai" - Ludwig Strauss-Kim durfte von seinem reichlich gedeckten Gabentisch (Dank an die Firma Hyundai, koreanisches Generalkonsulat, Presse- und Kulturabteilung der KNTO, RKI) Bücher sowie CD-ROMs über Korea, koreanische Fächer, Ginseng-Tee, Cliphalter für Memos und einige Schreibsets an die Teilnehmer übergeben.
Da das Zeiteisen nun schon auf 13 Uhr vorgerückt war, wurde zum Mittagessen gebeten. Hier ein großes Kompliment an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer, die ein solch gutes Essen gekocht haben. Es gab Reis mit Glasnudeln, serviert mit Karottenstreifen und Broccoli, Fleischstückchen (Pulgogi), und natürlich selbst zubereiteten Kimchi. Dazu gab es als Vorspeise eine Frühlingsrolle, die einige Teilnehmer, welche schon unter der Woche angereist waren, unter der Leitung der Chef - Köchin Zaya Zahn hergestellt hatten.
Zur Verdauung wurde dann noch koreanischer Soju (Reiswein) gereicht.
Als das Hungerbedürfnis befriedigt war - einige Teilnehmer holten sich noch einen Nachschlag, wurde zum traditionellen Balkonbild gebeten. Es war nicht einfach, die vielen Teilnehmer auf ein Foto zu bannen. Einige schlugen vor, dass die Fotografen zum gegenüberliegenden Rheinufer schwimmen sollen, um ein Erinnerungsfoto zu knipsen.
Nach dem Gruppenbild berichtete Andreas Niederdeppe von seiner diesjährigen Reise nach China und Nordkorea, die er im April d.J. unternahm. Thomas Schneider sprach danach die Empfangsbedingungen von der Frequenz 6145 khz an. Zahlreiche Meinungen wurden ausgetauscht, und man konnte verfolgen, dass einige Hörer keinen brauchbaren Empfang schildern, viele haben einen schlechten bis mittleren Empfang und nur einige können einen guten Empfang bestätigen. Auch wurde die "SINPO" - Benotung diskutiert. Ein Hörer meldete sich zu Wort und erklärte seine Empfangsbewertung:
Alle Worte verstanden = 5
etwa ein Viertel der Worte nicht verstanden = 4
weniger als die Hälfte verstanden = 3
nur rund ein Viertel der Worte verstanden = 2
nichts verstanden = 1
Um die erhitzen Gemüter wieder zu beruhigen, bat Ludwig Strauss-Kim dann zu Kaffee und Kuchen. Es folgte danach eine Modenschau von Mitgliedern des deutsch-koreanischen Freundeskreis mit traditioneller und moderner koreanischer Kleidung. Ludwig Strauss-Kim und seine Frau Woo-Za erschienen im modernen Hanbok, auch zwei Kinder zeigten sich in der koreanischen Tracht. Nach Kaffee und Kuchen sowie der Modenschau, mussten leider schon die ersten Teilnehmer sich verabschieden, da wie eingangs erwähnt, einige wieder sehr viele Kilometer auf Autobahn und Landstrasse zurücklegen mussten.
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Einige Teilnehmer, die in Mainz übernachteten, da ja auch noch am Sonntag einiges auf dem Programm stand, machten sich mit einem kleinen Autokorso auf nach Bodenheim, wo in einem Weinkeller eine zünftige Weinprobe stattfand. Eingefleischte RKI - Hörer nahmen vorsorglich ihre(n) Weltempfänger mit und hörten so m Hof zwischen anderen Gästen bei ausgezogener Teleskopantenne und ohne Kopfhörer diem Programm von RKI zu. Einige | ![]() |
unentwegte besuchten nach der Weinprobe in Bodenheim ein vor dem Reduitgebäude vor Anker liegendes Schiffs - Restaurant, und ließen so einen tollen Tag ausklingen. |
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Leider musste ich schon am Samstag gegen Abend wieder meine Rückreise antreten, da ich am Sonntag einen PC reparieren musste.
Mein Fazit: Alle Teilnehmer dürften wohl mit besten Eindrücken und schönsten Erinnerungen ihre Heimreise angetreten haben. Herrn Ludwig Strauss-Kim, seiner Frau Woo-Za und allen die im Hintergrund für diese tolle Organisation und dem reibungslosen Verlauf des 5. internationalen RKI - Hörertreffens mitwirkten, möchte ich mich vielmals bedanken.
An alle diejenigen, die aus irgendwelchen Gründen nicht am Treffen teilnehmen konnten oder wollten, möchte ich sagen:
"MAINZ IST IMMER EINE REISE WERT"
Bedanken möchte ich mich auch bei Thomas Schneider aus Freiburg, Friedrich Stöhr aus Wendelstein und Volker Willschrey aus Dillingen / Saar, die mir freundlicherweise einige Bilder zur Verfügung gestellt haben.
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